Religion - Scientology

Alle Kategorien » Religion Referate » Scientology

Scientology

Kurzzusammenfassung

Scientology-Referat Inhaltsverzeichnis: 1. Quellen zu Scientology / meine Quellen 2. Was ist Scientology ? 2.1 Wer ist L. Ron Hubbard ? 2.2 Die Entstehung und Verbreitung von Scientology 2.3 Scientology – ihre Philos

Fachbereich: Religion
Sprache: Deutsch
Wörter: 6200
Note: n.v.

Scientology

Scientology-Referat
Inhaltsverzeichnis:
1. Quellen zu Scientology / meine Quellen


2. Was ist Scientology ?

2.1 Wer ist L. Ron Hubbard ?

2.2 Die Entstehung und Verbreitung von Scientology

2.3 Scientology – ihre Philosophie / ihr Glaubensbekenntnis / ihre
Ziele

2.4 Was ist Auditing ? / die verschiedenen Stufen der Erleuchtung


3. Was bietet Scientology ?

3.1 Beispiel “Wie erziehe ich meine Kinder ?”


4. Scientology – eine gefährliche Sekte ?


1. Quellen zu Scientology / meine
Quellen

Auch wenn ich mir anfangs kaum vorstellen konnte, wo und wie man gute und
wertvolle Informationen über Scientology erhält, so kann ich mich
mittlerweile vor der Menge der Informationen kaum noch retten (rund 400 DIN
A4-Seiten). Die Quellen zu Scientology sind – auch wenn man es schwer
glauben kann – nahezu unerschöpflich, sofern man Zugang zum Internet
(= weltweites System vernetzter Computer, dessen Größe das gesamte
Wissen des 19. Jh. übersteigt) hat. Gibt man so z.B. nur einmal in eine der
unzähligen Suchmaschinen (z.B. Excite – http://www.excite.com) den
Suchbegriff Scientology ein, so erhält man insgesamt über 7000 (!)
Internet-Seiten. Zum Glück liefert nicht jede Suchmaschine so viele Seiten,
aber trotzdem fällt einem die Auswahl der richtigen Materialien teilweise
sehr schwer.
Im Endeffekt habe ich mich für folgende Quellen entschieden:

• Der Scientology-Server
(http://scientology.org) – Fast alle Informationen in diesem Referat sind
von diesem Server (= Hauptrechner, der Informationen im Internet anbietet) und
müssen daher auch mit Vorsicht genossen werden, da sie alle aus dem
Blickwinkel von Scientology geschrieben sind (An besonders extremen Stellen wird
noch einmal darauf hingewiesen). Jedoch bieten diese - auch wenn mit Sicherheit
nicht objektiven - Informationen einen guten Einblick in die Welt von
Scientology und außerdem offerieren sie eine Menge an statistischem
Material zu Scientology. (Die meisten Informationen sind in Englisch /
Französisch / Spanisch / Italienisch und vor allem auch in Deutsch
erhältlich)
• Der L.Ron Hubbard-Server
(http://www.lronhubbard.org) – Die Lebensgeschichte von L.Ron Hubbard, dem
Gründer von Scientology stammt von diesem Server. Die Informationen sind
ebenfalls mit Vorsicht zu genießen. Zusätzlich bietet dieser Server
auch noch Real-Audio-Aufnahmen von L.Ron Hubbard und seinen Reden, die ich mir
allerdings nicht angehört habe. (Die meisten Informationen sind ebenfalls
in Englisch / Französisch / Spanisch / Italienisch und vor allem auch in
Deutsch erhältlich)
• Das Spiegel-Archiv
(http://www.spiegel.de) – Die Ausgaben seit Beginn 1996 mit Inhalten
über Scientology (insgesamt 30 Artikel) sind hier abrufbar (leider
mittlerweile kostenpflichtig). Insbesondere die Ausgabe 17/97 “Dein
Problem, löse es” (S. 94-99), in dem eine Aussteigerin über den
Umgang von Scientology mit Kindern eingeht, hat in diesem Referat Verwendung
gefunden.
• http://www.demon.co.uk/castle/xenu/xenu.html
– The Road to Xenu by Margery Wakefield – eine Aussteigerin
berichtet auf fast 100 gedruckten Seiten, wie es in Scientology zugegangen ist.
Dieses Buch fließt in mein Referat nur in Randgebieten ein (da nur in
englisch und auf Grund der Scientology-Terminologie recht kompliziert). Jedoch
bietet es einige interessante Informationen über den wirklichen Ablauf von
Auditing und über die höheren Stufen der Erleuchtung in Scientology
(M. Wakefield hatte bereits einen der höchsten Grade erreicht [OT3] als sie
aus der Sekte ausstieg)
• http://www.demon.co.uk/castle/xenu/scs.html
– Social Control in Scientology by Bob Penny – eigentlich der zweite
Teil zu The Road to Xenu, der genauer auf die psychologischen Methoden von
Scientology eingeht. Dieser Teil geht in mein Referat eigentlich so gut wie gar
nicht ein (ebenfalls nur Englisch und 50 Seiten stark).
• Scientology – The Fundamentals of
Thought (ISBN 0-88404-341-X) – Auszüge aus einem Buch von L. Ron
Hubbard, welches ich in der amerikanischen Bibliothek am
Highland-Community-College in Freeport gefunden habe. Die hier enthaltenen
Informationen habe ich aber kaum benötigt, da der größte Teil
auch durch die Information des Scientology-Servers abgedeckt wird.
2. Was ist Scientology ?

Scientology selbst beschreibt sich als “applied religius
philosophy”, als “angewandte religiöse
Philosophie”. Wie man schon aus dieser Definition sehen kann, ist
Scientology sowohl eine Bezeichnung für eine Philosophie, als auch der Name
für eine Religion. Inwieweit man daraus folgend Scientology auch als Kirche
bezeichnen kann ist natürlich weitgehend umstritten, insbesondere was
steuerrechtliche Fragen in den USA angeht. So ist Scientology am 1. Oktober 1993
in den USA offiziell als Kirche anerkannt worden und erhielt den
steuerbefreienden Status einer jeden Organisation für soziale Verbesserung.
Ob man Scientology wirklich als “gemeinnützige Kirche”
beschreiben sollte, ist allerdings äußerst fragwürdig.

Das Wort Scientology setzt sich aus dem lat. Begriff “scio” und
dem griech. Begriff “logos” zusammen und bedeutet soviel wie
“Wissen über das Wissen” oder “wissen, wie man
weiß”. Um genau zu verstehen, was Scientology genau ist, muß
man bei den Wurzeln anfangen, nämlich mit dem 13. März 1911, mit der
Geburt von L.Ron Hubbard, der dann später in den 50er Jahren Scientology
gründen sollte.


2.1 Wer ist L. Ron Hubbard ?

L. Ron Hubbard wird am 13. März 1911 in Tilden im Bundesstaat Nebraska
(USA) geboren. Sein Vater ist Harry Ross Hubbard, ein Marine-Offizier, und seine
Mutter heißt Ledora May.
Während seiner Kindheit zieht er zusammen mit seinen Eltern mehrere
Male infolge der Marinetätigkeit des Vaters um. Zwischen 1913-1921 befindet
sich die Familie in Kalispell (Montana), wo der junge L. Ron Hubbard bereits mit
2 Jahren Kontakt zu Schwarzfußindianern bekommt. In diesen Jahren
erfährt er auch von einem Schamanen der Schwarzfußindianer viel
über die Überlieferungen des Stammes. Mit sechs Jahren wird er dann
auch zu einem “Blutsbruder” der Schwarzfußindianer. 1922 zieht
Ron nach Puget Sound im Staat Washington, wo er im April 1923 Mitglied der
Pfadfinder von Amerika wird. Am Ende des Jahres 1923 befindet er sich zusammen
mit seinen Eltern auf dem Weg nach Washington, D.C.. Auf dieser Schiffsreise
begegnet er Commander Joseph “Snake” Thompson, der in Wien unter
Sigmund Freud studiert hat. Dieser lehrt Hubbard später vieles, was er von
Freud über den menschlichen Verstand gelernt hat. 1927 lernt Hubbard schon
viel von der Welt kennen, denn er besucht seinen Vater, der zu dieser Zeit auf
der Insel Guam stationiert ist. Er lernt so unter anderem schon ein wenig von
Hawaii, Japan, China, den Philippinen und Hongkong kennen. Ende September 1927
kehrt Ron nach Helena (Montana) zurück, wo er dem 163. Infanterieregiment
der National Guard beitritt. Zur selben Zeit wird er auch Redakteur der
Schulzeitung der Helena-High-School. Da er sich schon nach kurzer Zeit in der
Schule äußerst eingeengt fühlt, macht er sich schon bald alleine
wieder auf den Weg in den fernen Osten, wo er als Steuermann und Frachtaufseher
regelmäßig die Gewässer Chinas durchpflügt. Ende September
1929 kehrt er wieder in die USA zurück und beendet diesmal in Washington,
D.C. seine High-School-Ausbildung. Anschließend studiert er an der George
Washington University Ingenieurwesen und Atom- und Molekularphysik und beginnt
mit seiner persönlichen Suche nach Lösungen für das Elend und die
Probleme des Menschen. Zwischen 1930-1933 lernt er unter anderem Segelfliegen
und Motorflug, wobei er später sogar Kunstflug-Vorstellungen gibt.
Außerdem wird er zum Herausgeber und Autor der Universitätszeitung,
gewinnt den Literaturpreis der Universität und leitet eine karibische
Filmexpedition. Im Frühjahr 1933 beginnt er dann seine Karriere als
professioneller Autor von Unterhaltungliteratur. Seine Geschichten und
Bücher umfassen sämtliche Sparten von Western-, Detektivromanen
über Liebesgeschichten bis hin zu Science-Fiction-Romanen. In 6 Jahren
schreibt er über 100 Romane und Kurzgeschichten, die auch teilweise in
Bestsellerlisten auftauchen. Am 29. März erhält er nach mehreren
Expeditionen – unter anderem nach Alaska – das Kapitänspatent
für Segelschiffe “auf allen Meeren”. Im 2.Weltkrieg
übernimmt er dann auch das Kommando über ein Konvoi-Begleitschiff,
sowie später über einen U-Boot-Jäger. Nach Ende des Krieges und
Entlassung aus der Marine im Februar 1946, wendet er sich wieder dem Schreiben
zu. Sein Hauptaugenmerk liegt aber nun wieder auf seinen Forschungen, die er
bereits 1930 begonnen hatte, nämlich wie man den Zustand der Menschen
verbessern kann. Die aus diesen Forschungen hervorgegangenen Ergebnisse wendet
er dann auch zum ersten Mal 1947 an Schauspielern in Hollywood an. Zu diesem
Zeitpunkt prägt er auch den Begriff der Dianetik (=Ergebnisse seiner
Forschungen bzgl. der Methoden zur Verbesserung der Lage der Menschen durch
Verbesserung / Reinigung des menschlichen Verstandes). So veröffentlicht er
dann auch am 9. Mai 1950 das Buch “Dianetik: Der Leitfaden für den
menschlichen Verstand”, welches 28 Wochen auf der Bestsellerliste der New
York Times zu finden ist. Im Herbst 1951 entwickelt Hubbard dann Methoden, wie
ein Mensch seine natürlichen Fähigkeiten wiedergewinnen / verbessern
kann. Diese Methoden kann man im Grunde als verbesserte / weiterentwickelte
Dianetik betrachten und daraus entwickelt Hubbard dann die Philosophie
Scientology.
Nachdem er Scientology in den 50er Jahren gegründet hat widmet er sich
bis zu seinem Tod dann vornehmlich Scientology und deren Verbreitung, auch wenn
er bereits am 1. September 1966 von allen leitenden Posten zurücktritt. Er
entwickelt immer neue Methoden zur Verbesserung der Lebenssituation, sowie die
Praktiken, die Scientology auch noch heute anwendet (z.B. Auditing).
Außerdem erforscht er das Problem der Drogensucht und des Analphabetentums
und bietet auch dafür genaue Verfahren zur Lösung an, die dann auch
von Scientology übernommen werden. Auch sein Leben als Autor
vernachlässigt er nicht, so schreibt er unter anderem 1980-81 den
Science-Fiction-Roman “Kampf um die Erde: Eine Saga aus dem Jahre
3000”, den größten Science-Fiction-Roman bis zu diesem
Zeitpunkt. L. Ron Hubbard stirbt am 24. Januar 1986 im Alter von 74/75
Jahren.
Wie man sieht war L.Ron Hubbard ein sehr vielseitiger Mensch,
Forschungsreisender, Musiker + Künstler, Dichter + Lyriker, Kapitän
und auch Philosoph. Betrachtet man Scientology vor dem Hintergrund obiger
Biographie, so ist es natürlich kaum verwunderlich, daß ein
wahrscheinlich sehr fähiger Mensch wie L.Ron Hubbard es geschafft, eine
Organisation zu gründen, deren Philosophie so geschickt angelegt ist,
daß immer wieder viele Menschen zu Scientology kommen und auch dort
bleiben, ohne wirklich zu merken, was mit ihnen geschieht.
Besonders interessant an seiner Biographie ist außerdem, daß
einige seiner früheren Erfahrungen auch in der Scientology-Philosophie
auftauchen. So entstammen zum Beispiel einige der Vorstellungen der Scientology
von der Welt und vom Universum aller Wahrscheinlichkeit nach einigen von
Hubbards Science-Fiction-Romanen, dazu jedoch später mehr in Bezug auf die
verschiedenen Grade der Erleuchtung und hier insbesondere dem Grad
OT3.
2.2 Die Entstehung und Verbreitung von Scientology

Eine genaues Entstehungsdatum für die Scientology-Philosopie anzugeben
ist natürlich schwierig, da Hubbard viele Jahre damit verbrachte, diese
Philosophie zu entwickeln. Jedoch gibt er im Mai 1952 öffentlich die
offizielle Gründung der Scientology-Philosophie und die Gründung des
Hubbard Internationalen Scientologen-Verbands bekannt. Dieses Datum könnte
man also als das Geburtsdatum von Scientology ansehen. Am 18. Februar
gründen dann einige seiner Anhänger die erste Scientology-Kirche in
Los Angeles. Überraschenderweise wird die nächste Kirche nicht den USA
gegründet, sondern in Auckland (Neuseeland), nämlich am 28. Januar
1955, was wahrscheinlich damit zusammen hängt, daß insbesondere
Hubbards frühere Bücher über Dianetik (1950) und seine ersten
Bücher über Scientology weltweit sehr beliebt waren. Am 21. Juli 1955
wird die Scientology-Gründungskirche in Washington, D.C. gegründet,
die bis 1959 die Zentrale von Scientology bilden sollte. In den Folgejahren,
sowie eigentlich in den gesamten 50er Jahren werden unzählige Bücher
über Scientology & Dianetik veröffentlicht, so unter anderem im
September 1956 “Scientology: Die Grundlagen des Denkens”, aber auch
Bücher die auf den ersten Blick gar nicht mit Scientology
zusammenhängen, wie z.B. im Dezember 1956 “Die Probleme der
Arbeit” oder im Mai 1957 “Alles über radioaktive
Strahlung”. Außerdem werden noch rund ein halbes Dutzend weiterer
Kirchen auf der ganzen Welt gegründet, so z.B. am 11. November 1957 in
Johannesburg (Südafrika). Im Frühling 1959 kauft L. Ron Hubbard dann
das Saint Hill Manor in East Grinstead, Sussex, England, welches bis 1966 sein
Wohnsitz sein sollte. Hierhin zog dann auch die Scientology
Kommunikationszentrale um und später entstand hier auch das
Saint-Hill-Scientology-College. Aber [...]

Du musst angemeldet sein, um das komplette Referate anschauen zu können.

Jetzt bei referate.de anmelden

Oder nutze Facebook Share, um das Referat herunterladen zu können.

share

Nach dem Du die Facebook Share Funktion ausgeführt hast aktualisiert sich die Seite automatisch und Du bekommst das komplette Referat zum Download bereit gestellt.