Geschichte - Die Frührenaissance in Florenz

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Die Frührenaissance in Florenz

Kurzzusammenfassung

Die Frührenaissance in Florenz Bereits in 14. Jahrhundert ist mit dem Humanismus eine Wiederbelebung antiker Sprachen und Literatur zu verzeichnen. In nur kurzen zeitlichen Abstand zu dieser Wiederbelebung der geistig - literarischen &Uu

Fachbereich: Geschichte
Sprache: Deutsch
Wörter: 1438
Note: n.v.

Die Frührenaissance in Florenz

Die
Frührenaissance in Florenz

Bereits in 14. Jahrhundert ist mit dem
Humanismus eine Wiederbelebung antiker Sprachen und Literatur zu
verzeichnen.
In nur kurzen zeitlichen Abstand zu dieser
Wiederbelebung der geistig - literarischen Überlieferung der Antike vollzog
sich in Florenz die Wiederentdeckung der antiken Architektur, überhaupt der
antiken Kunst.

Einer der bedeutesten Baumeister der
Frührenaissance in Florenz war Filipe Brunelleschi (geb. 1377- gest.
1446).
Er errichtete Gebäude mit einen
vollkommen neuen Sinn für die Proportionen und die Volumentrie, die auf die
klassische Kunst zurückführen. Er war zunächst Goldschmied und
Bildhauer und begann als Baumeister mit der berühmten Zweischalenkuppel des
Florentiner Doms ( Modell 1418), die Kathedrale Santa Maria del
Fiore.
Es gelang ihm, sich von den lokalen Baustil
zu lösen. Er nahm an einer Ausschreibung für den Bau der Kuppel der
Kathedrale teil. Dafür entwarf er eine Technik, wodurch sich ein
Gewölbe von großer Spannweite errichten ließ. Er arbeitete mit
zwei der innovativsten Bildhauer seiner Zeit zusammen, mit Donatello und Nanni
di Banco. Mit ihnen zusammen wollte er ein Überzeugendes Modell der
geplanten Kuppel anfertigen. Ihr Kuppelmodell war von sehr gewagten Neuerungen
geprägt. Filippe Brunelleschi erhielt den Auftrag, weil er behauptete, das
Projekt ohne das sonst übliche Lehrgerüst herstellen zu können.

Er hatte ein sich selbst stützendes
System entwickelt. Mit der Arbeit an der Kuppel begann Brunelleschi im Jahre
1420. Sie wurde im Jahre 1438 fertiggestellt und eingeweiht.
Fillipe Brunilleschi war es gelungen jene
Geschmacksmischung aus traditionellen und neuen architektonischen
Gestalltungsweisen anzusprechen, die in Florenz des frühen 15. Jahrhunderts
verbreitet war.
Er hatte selbst zu diesem Wandel
beigetragen, denn nun prägte die Antike das Schönheitsideal jener
Zeit.
Im August 1419 begann er mit dem Bau des
Findelhauses. Im diesem Werk manifestierte sich die Vermischung traditioneller
und ursprünglicher Elemente. An beiden Gebäuden (Kuppel und
Findelhaus) war die Umsetzung der klasischen Lehre von der Vollkommenheit des
Kreises zu erkennen.
Diese Lehre bestimmte die Dicke der
achteckigen Kuppelschalen ebenso wie die Arkardenbögen des Findelhauses.
Viele Gebäude schmückten zu jener Zeit
Rundbögen.
Brunelleschi bediente sich eines
traditionellen Grbäudetypes als Vorbild. Im Falle des Findelhauses war es
das arkadengesäumte Florentinische Krankenhaus. Den baulichen Entwurf
verfeinerte er nach strengen Maßstäben und vereinfachte die
Prinzipien der architektonischen Ausführung. Fillippe Brunilleschi
verwandte bei dem Bau des Findelhauses seine ganze Genialität darauf, einen
systematischen Formenschutz all’antica zu entwickeln. Er entschloß
sich einzelne Teile durch einen All’antica - Stil Ausdruck zu verleihen.
Die Schönheit dieser Elemente äußerte sich durch schlichte,
harmonische Geschlossenheit. Fillippe Brumelleschi gab der Fassade das
Äußere eines Klosters, so daß dieser Ort auch für
religiöse Zusammenkünfte im Freien benutzt werden konnte. Die Arkaden
des Fensters sind auch an den Kirchenschiffen von San Lorenzo [...]

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