Musik - Cembalo, Klavichord, Klavier

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Cembalo, Klavichord, Klavier

Kurzzusammenfassung

Cembalo, Klavichord, Klavier Die Klavierinstrumente, die aus dem europäischen Kulturkreis hervorgegangen sind, haben zur Entwicklung der abendländischen Musik beigetragen. Sie spielen auch in fast allen Bereichen des gegenwärtig

Fachbereich: Musik
Sprache: Deutsch
Wörter: 1507
Note: n.v.

Cembalo, Klavichord, Klavier

Cembalo,
Klavichord, Klavier

Die Klavierinstrumente, die aus
dem europäischen Kulturkreis hervorgegangen sind, haben zur Entwicklung der
abendländischen Musik beigetragen. Sie spielen auch in fast allen Bereichen
des gegenwärtigen Musiklebens eine große Rolle. Ihre Namen haben die
Klavierinstrumente von dem italienischen Ausdruck <clavis>
(=Schlüssel) erhalten. Klavierinstrumente waren in diesem Sinn also
generell alle Tasteninstrumente, besonders Orgel, Klavichord, Clavicembalo,
Virginal, Spinett und Clavizytherium. Ende des 18. Jhdt. bezog sich dieser
Ausdruck mehr auf das Hammerklavier. Und heute meint man mit Klaviermusik
eigentlich nur mehr noch die auf dem modernen Piano oder Konzertflügel
dargebotene Musik. (Das älteste Tasteninstrument ist die Orgel)



Cembalo (auch Kielflügel genannt)
Das Cembalo ist das
größte und bedeutendste Tasteninstrument mit gezupften Saiten. Die
ersten verwendbaren Exemplare wurden nach nahezu 200 Jahren des Experimentierens
im 16. Jahrhundert in Italien (Venedig) gebaut. Später wurden in
Frankreich, Deutschland, Flandern und Großbritannien wichtige
Werkstätten errichtet. Der strahlende, klare Klang des Cembalos machte es
zum bevorzugten Soloinstrument und zum Liebling der Komponisten des 17. und 18.
Jhdt. Außerdem war der Cembalist ein wichtiges Mitglied des
Kammerensembles und des Orchesters im Barock. In jüngster Zeit kam es zu
einem Wiedererwachen des Interesses am Cembalo. Man kann es heute bei
Aufführungen von Barockmusik wie von modernen, eigens für dieses
Instrument geschriebenen Werke hören.
Das Cembalo ist ein
Tasteninstrument mit Drahtsaiten, die von kleinen Plektren angerissen werden,
von denen jedes an einen hölzernen Springer befestigt ist. Von allen mit
Drahtsaiten ausgestatteten Zupfinstrumenten (Cembalo, Spinett, Virginal,
Clavizytherium) ist das Cembalo das bedeutendste, da es den vollsten Klang
aufgrund der 2 oder 3 Saitenchöre, die gleichzeitig erklingen können,
hat. Die Springer eines jeden Saitenchores sind in einem Rechen quer über
die Breitseite des Cembalos geführt. Jeder Rechen kann seitwärts
verschoben werden, sodass die entsprechenden Plektren nicht mehr die Saiten
anreißen. Erst gegen Ende des 18. Jhdt. wurden Mechaniken entwickelt, mit
denen die Register ohne Unterbrechung des Tastenspiels ein und aus geschalten
werden. Der Cembalist kann durch seinen Anschlag die Dynamik nur minimal
beeinflussen. Die Geschwindigkeit und Kraft, mit der die Taste
hinuntergedrückt wird, hat keinen Einfluss auf die Tonerzeugung; die
Amplitude der Saitenschwingung ist vom Spieler nicht variierbar. Trotzdem kann
ein geschulter Cembalist die Illusion dynamischer Gestaltung durch musikalische
Hilfsmittel wie <Staccato> und <Legato> sowie unterschiedliches
Arpeggieren erzielen. [OF + HB + Z]
Der Rahmen besteht aus der
Basswand (der links verlaufenden geraden Wand), der Diskantwand (der parallel
zur Basswand rechts verlaufenden Wand, auch Stoßwand) und der Hohlwand
(gebogenen Wand). Rund herum verläuft im Inneren dieser Wände die
Resonanzbodenauflagenleiste, auf der – wie der Name sagt – der
Resonanzboden ruht. Seine Vorderkante liegt auf dem Damm auf, dem hinter der
Klaviatur liegenden Querbalken, vor dem sich der Rechenspalt befindet, der die
Rechen mit den [...]

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