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Blechblasinstrumente

Kurzzusammenfassung

Blechblasinstrumente (ein Referat von Sandra Geldmacher und Daniela Emde) Blechblasinstrumente erzeugen den Ton durch die elastisch gespannten Lippen des Bläser, die den Atemstrom periodisch unterbrechen. Die Klangfarbe der Instrumente

Fachbereich: Musik
Sprache: Deutsch
Wörter: 2000
Note: n.v.

Blechblasinstrumente

Blechblasinstrumente

(ein Referat von Sandra
Geldmacher und Daniela Emde)

Blechblasinstrumente erzeugen den Ton durch die
elastisch gespannten Lippen des Bläser, die den Atemstrom periodisch
unterbrechen. Die Klangfarbe der Instrumente hängt vor allem vom
Mundstück ab:

flacher
Kessel mit enger Bohrung, zum Beispiel bei Trompeten und Posaunen,
obertonreicher heller Klang
tiefer
Kessel oder Becher, zum Beispiel bei Kornetten und Flügelhörnern, je
tiefer der Kessel, desto weicher der Ton
Trichter,
bei Waldhorn, extrem milder und dunkler Klang
Für das Timbre ist ferner die Mensur, die
Art der Bohrung, nämlich konische (Hörner und Tuben) oder zylindrische
(Trompete, Posaune) und die Form des Schalttrichters
bestimmend.
Ventil- und
Naturtöne

Ohne Ventile, Klappen, Löcher oder
Züge können nur die Naturtöne erzeugt werden. Diese werden von
den Eigenschwingungen der im Blasinstrument eingeschlossenen Luftsäule
hervorgerufen. Welcher Naturton im speziellen Fall erklingt, hängt von der
Art der Schwingungserregung ab. Der tiefste erklingende Ton ist Grundton des
Instruments. Um jedoch Melodien spielen zu können, benötigt man eine
vollständige Tonleiter, die durch Ventile erzeugt wird.
Die Ventile machen die chromatischen Töne
spielbar. Absteigende Ventile verlängern durch Einschaltung von
Zusatzbögen die Schallröhre und vertiefen den Ton. Aufsteigende
Ventile schalten Teile der Röhre aus und erhöhen den Ton. Umschalt-
oder Stellventile verändern die Gesamtstimmung des
Instruments.
Geschichte der Ventile

1813 Der Hornist Friedrich Blühmel
(Waldenburg) erfindet ein Ventil in Form eines rechteckigen Kästchens
(Kastenventil), innerhalb dessen eine Scheibe verschoben werden kann
(Scheibenventil)
1814 Heinrich Stölzel (Berlin) baut zwei
Ventile werden im Stimmbogen eines Horns ein, der durch einen ventillosen Bogen
jederzeit ersetzt werden kann, um das Naturinstrument
zurückzugewinnen
1818 Heinrich Stölzel erhält das
preußische Patent auf das Horn mit Kastenventil.
1820 Carl Gottlob Schuster (Karlsruhe)
verschiebt die Ventile Auf den festen Rohrteil und überträgt 2
Kastenventile auf die Trompete ( für ½ und 1 Ton
Vertiefung)
1824 John Shaw (London) erfindet das
Verkürzungsventil, durch welches ein Teil des Schallrohres nicht zu-,
sondern abgeschaltet wird.
1826 Joseph Meifred (Paris) baut, zur
Vervollständigung der Chromatiesierung, ein Horn mit drei Ventilen. In
Frankreich wird die erste Trompete mit zwei Ventilen gebaut.
1827 J.-M. Lablaye (Paris) patentiert ein
Schub(Pumpen)ventil.
1828 Das Flügelhorn entsteht durch
Einführung von Ventilen ins alte Cor de chasse.
1829 E.-F. Périnet baut als erster 3
Ventile in Trompete und Kornett ein. Das erste Tenorhorn in B wird
gebaut.
1830 Johann Tobias Uhlmann (Wien) baut das
Wiener Ventil mit gepaartem Kolben.
1832 Joseph Riedt erfindet das Drehventil
(“Radmaschine”), welches die beim Stölzelventil vorhandenen
Winkel und Einengungen des Luftkanals aufhebt.
1835 Carl Moritz und Wilhelm Wieprecht bauen
eine Baßtuba mit 5 Ventilen
1839 Wesentliche Neuerung durch Périnets
neues Pumpenventil in der heute noch gebräuchlichen Ausführung. Vorzug
des Pumpenventils: einfacher als Drehventil, weil ohne
Übertragungsmechanik, also direkte Betätigung des auf- und
abgleitenden Zylinders. Es setzt sich gegenüber dem schon sehr verbreiteten
Drehventils immer mehr durch.
1840 Die Ventiltrompete erobert Sinfonie- und
Opernorchester
1850 Adolphe Sax baut Instrumente mit 6
Verkürzungsventilen (Saxhörner), die derart einzeln gebraucht werden,
dass alle 7 sich dadurch ergebenden Grundstimmungen gleich gut sind (Fehler der
Ventilkombination können nicht entstehen). Das Ventilhorn setzt sich
allgemein durch.

Das Kornett

Geschichte

Das Kornett entstand um 1830 durch Anbringung
von Ventilen am kleinen, gewundenen Posthorn und wurde im19. Jahrhundert in der
Blasmusik und im französischen und italienischen Orchester verwendet. Bis
um 1920 spielte es im Jazz eine große Rolle; in der Blasmusik findet es
sich noch heute. Auch im frühromantischen Orchester ist es oft anzutreffen.


Bau

Dieses Instrument ist dem früheren
Signalhorn noch ziemlich nahe, da es, allerdings chromatisiert, der Mensur nach
zwischen Trompete und Horn steht. Die Form gleicht der Trompete, aber der
Rohrdurchmesser ist größer, und der Verlauf ist in stärkerem
Maße konisch. Dies weniger zwischen Mundstück und Mechanik, als
gleich nach den letzten Ventil, wo die Verbreiterung recht deutlich wird. Wie
bei allen Ventilinstrumenten sind die Stimmbögen erzwungenermaßen
zylindrisch, der Röhrenverlauf ist überwiegend [...]

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