Kurzzusammenfassung
Das Marmorbild Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!Original document contains a graphic at this position! Ein junger Edelmann namens Florio, reitet auf die Stadt Lucca zu. In dieser Stadt trifft er den Sänger Fortunato. Sei
| Fachbereich: | Kunst |
| Sprache: | Deutsch |
| Wörter: | 2200 |
| Note: | n.v. |
Das Marmorbild
Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!Original document contains a graphic at this position!
Ein junger Edelmann namens Florio, reitet auf die Stadt Lucca zu. In dieser
Stadt trifft er den Sänger Fortunato. Sein Äußeres wirkt sehr
sympathisch auf Florio. Fortunato ist auf der Wanderschaft und versucht mit
seinem Gesang Geld zu verdienen. Er liebt das Reisen und die Erkundschaftung der
Welt, des Unbekannten. Die beiden Reisenden sind an einem Platz angelangt, wo
sich Reiter und Spaziergänger bei Musik in der Abendsonne flanieren.
(umherschlendern). Fortunato verabschiedet sich kurz und verschwindet dann in
der Menschenmenge. Einige Mädchen spielen mit Federbällen. Eines
fällt Florio durch seine zierliche Gestalt besonders auf. Der Ball
fällt Florio vor die Füße, er überreicht ihn dem
Mädchen, es schaut ihn schweigend in die Augen und errötet. Eine
Stunde später entdeckt Florio Fortunato inmitten einer Schar von Reitern
und Frauen, welche seinem Gesang lauschen. Die schöne Ballspielerin ist
ebenfalls anwesend. Fortunato entdeckt Florio ebenfalls und führt ihn in
ein Zelt, in welchem man an einem runden Tisch ein Nachtmal vorbereitet hat.
Jeder muß der Reihe nach ein Lied singen. Als er an die Reihe kommt, singt
er einige wehmütige Strophen. Der bewegte Gesang verfehlt seine Wirkung
nicht. Florio küßt seine schöne Nachbarin, sie läßt
es sich gefallen.
Nun tritt der Ritter Donati ins Zelt. Er trinkt hastig ein Glas Rotwein und
wendet sich dann Florio zu. Durch sein Erscheinen ist die fröhliche
Stimmung verflogen, und da es Nacht wird, brechen alle auf.
Florio, Donati und Fortunato reiten zusammen Richtung Stadt. Am Stadttor
bäumt sich das Pferd von Donati auf. Mühsam unterdrückt er einen
Fluch. Florio ist erstaunt über die Heftigkeit seiner Worte. Donati
lädt Florio in sein Landhaus ein und reitet fort. Fortunato ist erleichtert
, daß der Reiter verschwunden ist. Er bereitet allen ein wenig Angst,
außer Florio. Sie reiten zusammen zur Herberge und gehen in ihre
Zimmer.
Mitten in der Nacht wacht Florio in einem Traum seiner Geliebten auf. Er
verläßt die Herberge und wandert ziellos zwischen Weinbergen und auf
leeren Alleen in das Land hinaus. Unerwartet gelangt er an einen Weiher, an
dessen Ufer ein marmornes Venusbild steht. Um so länger er hinsieht, um so
mehr scheint es die Augen aufzuschlagen, als ob es lebte. Er schließt kurz
die Augen, und als er sie wieder öffnet hat sich alles verwandelt.
Weiß und regungslos starrt ihn das Venusbild an. Er flieht entsetzt von
diesem Ort, wirft sich aufs Bett und schläft wieder ein.
Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück, entschließt
sich Florio, den Weiher wieder aufzusuchen. Er verfehlt jedoch den Weg und irrt
suchend in der Gegend herum. Auf einmal kommt er an ein vergoldetes Eisengitter.
Es ist nicht verschlossen, er tritt hinein. Vor sich erblickt er einen
prächtigen Garten, in der Ferne sieht er zudem einen Palast. Plötzlich
erblickt er die Frau vom Marmorbild vor sich. Sie bemerkt ihn nicht, da sie in
Gedanken versetzt ist. Er eilt ihr nach und kommt an ein verfallenes Mauerwerk,
wo er den Ritter Donati schlafend vorfindet. Der Jüngling weckt den Ritter
auf und fragt ihn, wer die Frau sei. Er sagt, sie sei eine reiche Verwandte von
ihm. Donati sagt ihm er könne die Herrin am nächsten Tag sehen.
Daraufhin eilt Florio wieder in die Stadt zurück.
Am nächsten Morgen tritt Donati unerwartet in das Zimmer von Florio
ein. Er sagt ihm, er könne die Frau heute nicht sehen, aber er wolle ihn
zur Jagd mitnehmen. Florio will am Sonntag aber nicht jagen. Bald darauf
erscheint Fortunato und bringt ihm eine Einladung für ein Fest in einem
Landhaus mit. Er werde dort eine alte bekannte treffen.
Am nächsten Tag versucht Florio etwas über seine Geliebte
(Herrin) herauszufinden. Doch er findet weder den Palast, noch den Ritter
Donati.
Am Abend reitet er mit voller Erwartung, seine Geliebte zu sehen, zum
Landhaus. Im Saal der kleinen Villa wird getanzt. Ein Mädchen in
griechischem Gewand verneigt sich vor Florio, übergibt ihm eine Rose und
verschwindet wieder in der Menge. Später tanzt er mit ihr. Er glaubt, am
anderen Ende des Saals seine Tänzerin noch einmal zu sehen. Nach dem Tanz,
schwärmen alle [...]
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