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Alkohol

Kurzzusammenfassung

Grafiken wurden aufgrund ihrer Größe entfernt 1. Nomenklatur: Alkohole werden durch Voranstellen der Wendung Hydroxi- oder durch Anhängen der Endung -ol an den Namen des entsprechenden Kohlenwasserstoffs benannt. Die Position d

Fachbereich: Chemie
Sprache: Deutsch
Wörter: 2336
Note: n.v.

Alkohol

Grafiken wurden aufgrund ihrer Größe
entfernt

1. Nomenklatur:
Alkohole werden durch Voranstellen der Wendung
Hydroxi- oder durch Anhängen der Endung -ol an den Namen des
entsprechenden Kohlenwasserstoffs benannt. Die Position der OH-Gruppe(n) wird
durch vorgestellte Ziffern bestimmt. Bei Verbindungen mit mehreren OH-Gruppen
stellt man griech. Zahlwörter vor die Endung -ol (-diol,-triol
usw.).

2.Einteilung:
Man unterscheidet je nach Stellung der OH-Gruppe zwischen
primären, se kundären und tertiären Alkoholen:
Primäre Alkohole: An dem C-Atom, das die
OH-Gruppe trägt, hängt maximal noch ein direktes
C-Atom.→ Die
OH-Gruppe befindet sich am Ende der Kette.



Sekundäre Alkohole: An dem C-Atom, das die
OH-Gruppe trägt, hängen noch zwei direkte
C-Atome.→
Die OH-Gruppe befindet sich innerhalb der Kette).



Tertiäre Alkohole: An dem C-Atom, das die
OH-Gruppe trägt, hängen drei direkte
C-Atome.→ Die
OH-Gruppe befindet sich an einer Verzweigung der Kette.



Man bezeichnet die Alkohole auch nach der Anzahl der
OH-Gruppen als einwertige, zwei-wertige bzw. mehrwertige Alkole. Letztere haben
den Fachausdruck Polyole und sind eine wichtige Grundsubstanz von
Zucker.




3. Physikalische
Eigenschaften:
Die physikalischen Eigenschaften eines Alkohols werden von
den beiden Strukturelementen bestimmt, aus denen sich das Molekül
zusammensetzt, nämlich der Kohlenstoffkette und der
OH-Gruppe:
C-Kette: kohlenwasserstofähnlich, unpolar,
hydrophob
OH-Gruppe: wasserähnlich, polar,
hydrophil
Bei zunehmender Länge der C-Kette läßt die
Wirkung der OH-Gruppe immer mehr nach.
Die OH-Gruppe ist befähigt zur
Wasserstoffbrückenbindung. Daraus ergibt sich bei Alkoholen deutlich
höhere Schmelz und Siedepunkte im Vergleich zu Kohlenwasserstoffen mit
gleicher Molekülmasse. Wird die C-Kette länger, so werden die
Unterschiede geringer.







Molekül-masse


Schmelz-temperatur
in °C


Siede-tempertatur
in °C

Methanol
Ethan


CH3OH
CH3CH3


32
30


-98
-172


65
-89
Bei Alkoholen mit mehreren OH-Gruppen sind die Kräfte
zwischen den Molekülen besonders stark: z.B. Siedetemperaturen
von:
Ethanol
78°C
Ethandiol (Glykol) 197°C
Propantriol (Glycerin) 290°C

Die OH-Gruppe bildet auch zu H2O-Molekülen
Wasserstoffbrückenbindungen aus und bewirkt dadurch die
Wasserlöslichkeit der Alkohole. Bei längeren Ketten nimmt die
Wasserlöslichkeit ab, dagegen steigt die Löslichkeit in unpolaren
Lösungsmitteln.
Kurzkettige Alkohole sind wichtige Lösungsmittel. z.B.
Verwendung von Ethanol in der Pharmazie und Lebensmitteltechnik zur
Herstellung von Pflanzenextrakten.

4. Chemische
Eigenschaften:
Im Gegensatz zu NaOH oder KOH liegen bei Alkoholen keine
OH- -Ionen vor. Bei chemischen Reaktionen kann entweder die O-H
-Bindung oder die C-O -Bindung getrennt werden.
Alkohole sind schwache Säuren und geben H+
ab.
4.1. Reaktionen an der O-H
-Bindung

a) Säure-Base Reaktionen: Wie
Wasser können auch Alkoholmoleküle als Säuren oder Basen
reagieren. Säure- und Basenstärke sind geringer als die von Wasser.
Mit sehr starken Basen reagiert ein Alkohol als Säure. Es bildet sich ein
negativ geladenes Ion - ein sogenanntes Alkoholation. Mit sehr starken
Säuren wirkt er als Base, es entsteht ein positiv geladenes Ion
(Oxonium-Ion). Diese Ionen spielen als Zwischenprodukte bei vielen
säurekatalysierten Reaktionen eine wichtige Rolle und sie erleichtern die
Abspaltung von Wasser.

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