Biologie - Die Tropen

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Die Tropen

Kurzzusammenfassung

Inhaltsverzeichnis Seite 1. Klimazonen der Erde 3 2. Die Tropen 4 2.1. Geographische Lage 4 2.2. Das Klima der Tropen 4 2.2.1. Der Tropische Regenwald 4 2.2.2. Die Sava

Fachbereich: Biologie
Sprache: Deutsch
Wörter: 19500
Note: n.v.

Die Tropen

Inhaltsverzeichnis


Seite
1. Klimazonen der Erde 3
2. Die Tropen 4
2.1. Geographische Lage 4
2.2. Das Klima der Tropen 4
2.2.1. Der Tropische Regenwald 4
2.2.2. Die Savannen 5
2.2.3. Die Wüsten 6
2.3. Vegetation in den
Tropen 8
2.3.1. Der Tropische Regenwald 8
2.3.2. Die Savannen 9
2.3.3. Die Wüsten 10
2.4. Höhenstufen am
Äquator 12
3. Probleme der Tropen 13
3.1. Zerstörung des Tropischen
Regenwaldes 13
3.2. Zunahme der
Wüstengebiete 14
Anhang Lexikon

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1. Klimazonen der Erde


Abhängig vom Winkel der Sonneneinstrahlung gibt es unterschiedliche
Temperatur-
und Niederschlagszonen auf der Erde.
Deshalb teilt man die Erde in vier große Klimazonen
ein:
Kalte Zone
Gemäßigte Zone
Subtropen
Tropen


Abb. 1: Klimazonen der Erde


Kalte Zone


Gemäßigte Zone

Jahresmittel um und unter
0° C


Jahresmittel etwa 8°
C;

a) Eisregion: alle Monate unter
0° C


Wachstumszeit länger als 170 Tage

b) Tundra: alle Monate unter
10° C;
Wachstumszeit 0 - 100 Tage
c) Taiga: wärmster Monat über
10° C;
Wachstumszeit 100 - 170 Tage




Subtropen


Tropen

Jahresmittel etwa 18°C;


Jahresmittel etwa 25°C;

milde Winter: kältester Monat zwischen 2°C und
13°C


kältester Monat über 13°C;

heiße Sommer: wärmster Monat über
20°C


niemals Frost, „ewiger Sommer“;
geringe Jahresschwankung der
Temperatur
Tabelle 1: Klimazonen der Erde
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2. Die Tropen

2.1. Geographische Lage

Die Tropen befinden sich beiderseits des Äquators und werden im
Norden und Süden
jeweils von den Wendekreisen bei 23,5° begrenzt.

Abhängig von der Feuchtigkeit und den Temperaturen unterscheidet
man die Tropen in den Tropischen Regenwald, die Feuchtsavanne, die
Trockensavanne, die Dornsavanne und die Wüste.

Der Tropische Regenwald nimmt 23% der Erdoberfläche und 10%
der Landfläche ein.
Er breitet sich zum Beispiel im Amazonasbecken, in Guayana, zum Teil in
Mittelamerika, im Kongobecken und in Indonesien aus.

Die Feuchtsavanne nimmt 13% der Erdoberfläche und 10% der
Landfläche ein. Man findet sie zum Beispiel in Venezuela, im Sudan, in
Ostafrika, in Vorder- und Hinterindien, in Nordaustralien und in
Mittelbrasilien.

Das Steppenklima nimmt 7% der Erdoberfläche und 15 % der
Landfläche ein.
Die Trockensavanne und die Dornsavanne breitet sich zum
Beispiel im Nordsudan, in Australien, Nordmexiko und an der Nordost Küste
Afrikas aus.
Neben der heißen Steppe gibt es noch die kalten Steppen des Nahen
und Mittleren Ostens vor allem in Zentralasien, die gekennzeichnet sind durch
Grassteppen und Salzpflanzen.

Das Wüstenklima beansprucht etwa 4 % der Erdoberfläche
und 12 % der Landfläche.
Heiße Wüsten finden sich vor allem in Afrika (Sahara), aber
auch in Inneraustralien, in Südamerika (Chile) und im Iran (Persische
Wüste).
2.2. Das Klima der Tropen


2.2.1. Der Tropische Regenwald

Im Tropischen Regenwald gibt es geringe jährliche
Temperaturschwankungen. In keinem Monat ist die Temperatur im Monatsmittel unter
18°C; es gibt Unterschiede der Monate bis zu 12°C.

Ganz heitere Tage sind selten; am frühen Nachmittag kommt es meist
zu heftigen Regen-
schauern mit Gewittern. Es ist 9 ½ bis 12 Monate im Jahr
gleichmäßig feucht. In keinem Monat fallen unter 60 mm
Niederschlag.
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Das gleichmäßige Klima läßt alle Tage des Jahres
einander ähneln. Um 6 Uhr geht fast ohne vorangehende Dämmerung die
Sonne auf; im allgemeinen bilden sich um 9 Uhr die ersten Cumuluswolken, die
immer mehr zunehmen, so daß um die Mittagszeit der Him-
mel ganz bedeckt ist. Nachmittags fällt dann wolkenbruchartiger
Regen; am späten Nachmittag klart es wieder auf, und um 18 Uhr verschwindet
die Sonne unter dem Hori-
zont.

Abb. 2: Klimadiagramm von Kisangani (Kongo)

Das Klimadiagramm zeigt das Klima in Kisangani in Afrika mit einer
durchschnittlichen Jahrestemperatur von 25°C und Niederschlägen bis zu
230 mm. Vergleichsweise liegt die mittlere Jahrestemperatur in Deutschland
(Beispiel: Kassel) bei 8°C und es fallen maxi-
male Niederschläge im Juli bis zu 75 mm.

2.2.2. Die Savannen

In der Feuchtsavanne schwankt das Jahresmittel der Temperatur
zwischen 24°C und 30°C.

7 bis 9 ½ Monate im Jahr herrscht Feuchtigkeit. Im Gegensatz zum
Regenwald gibt es jedoch mindesten einen Monat im Jahr mit weniger als 60 mm
Niederschlag: Im Winter herrscht eine Trockenzeit, während im Sommer
Regenzeit ist.

In der Trockensavanne gibt es seltene, meist heftige Sommerregen;
die Winter sind dage-
gen zumeist trocken. Nur 4 ½ bis 7 Monate im Jahr herrscht
Feuchtigkeit. Die kurze, heftige Regenzeit dauert höchstens drei Monate.


Große Unterschiede gibt es zwischen den Temperaturen der einzelnen
Monate: Im wärmsten Monat liegt die Temperatur zwischen 22°C und
35°C, im kältesten Monat nur bei 2°C.
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Die Dornsavanne zeigt nur 2 bis 4 ½ Monate im Jahr
Feuchtigkeit. Den Rest des Jahres fallen fast keine Niederschläge. Die
Temperaturen sind ähnlich wie in der Trockensavan-
ne.

Die Abbildungen zeigen Klimadiagramme von Feucht-, Trocken- und
Dornsavanne:
Trockensavanne
Dornsavanne
Feuchtsavanne

Abb. 3: Klimadiagramme von Enugu (Nigeria), Wagadugu (Obervolta) u.
Sinder (Niger)


2.2.3. Die Wüsten

Das Wüstenklima der heißen Wüsten der Erde ist bestimmt
durch geringe oder gar keine Niederschläge. Nur Null bis zwei Monate im
Jahr herrscht Feuchtigkeit. Wenn überhaupt, dann kommt es zu räumlich
begrenzten, wolkenbruchartigen Regenfällen.

Abb. 4: In der Sandwüste
Der wärmste Monat in der Wüste hat eine
Durchschnittstemperatur von mindestens 26°C; im Jahresmittel liegt die
Temperatur über 18°C.

Charakteristisch für die Wüsten sind heiße, trockene
Sandstürme. Außerdem kommt es zu starken täglichen
Temperaturschwankungen, wobei die Nächte recht kühl sind.

Bei wolkenlosem Himmel ist die Wärmeeinstrahlung tagsüber sehr
hoch. Im Wüstengürtel werden

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daher höhere Temperaturen als in den Tropen gemessen. Als
höchste Tageswerte wurden im Schatten ermittelt: 56°C in der
Wüste Lut (Iran) und 58°C in der Libyschen Wüste.

Abb.5: Die wichtigsten Wüsten der Erde


Nachts sinkt die Temperatur im Durchschnitt um 20°C, in
Ausnahmefällen bis zu 40°C. Durch den Wechsel hoher Tages- und
niedriger Nachttemperaturen wird das Gestein starken Spannungen ausgesetzt.
Nachts hört man es oft mit lautem Knall zerspringen. Durch den Mangel an
fließendem Wasser bleiben Gesteinstrümmer liegen und werden nun vom
Wind ausgeblasen. Die Sande werden hierbei zu Dünen zusammengeweht.


Allerdings sind nur ungefähr ein Fünftel aller Wüsten
Sandwüsten; es gibt auch Kies-, Fels- und Salzwüsten.
Abb.6: In der Felswüste

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Die Abbildung zeigt das Klimadiagramm von Agades mit einer
Durchschnittstemperatur von 28°C und nur 164 mm Niederschlag.

Abb.6: Klimadigramm von Agades (Niger)


2.3. Vegetation in den
Tropen

2.3.1. Der Tropische Regenwald

Da Blütezeit und Laubwechsel sich über das ganze Jahr
verteilen, kennt der [...]

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