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Catilina
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Fachbereich: |
Latein
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Woerter |
400
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Kurzbeschreibung |
Catilina Also über die Verschwörung Catilinas möchte ich möglichst objektiv und mit wenigen Worten berichten. Denn diese schlecht Tat ruft mir böse Erinnerungen wach und ist eine neue Gefahr. Über die Sitten dieses...
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Catilina
Catilina
Also über die Verschwörung Catilinas möchte ichmöglichst objektiv und mit wenigenWorten berichten. Denn diese schlecht Tat ruft mir böse Erinnerungenwach und ist eineneue Gefahr. Über die Sitten dieses Menschen müssenvorher einige Worte dargelegt werden, bevor ich beginne zu berichten. Catilina entstand dem adligen Geschlecht der Sergier, er besaßKörperkraft, aber einen schlech- ten Geist. Krieg, Morde, Raube, Zwietracht unter den Bürgern waren ihmvon Jugend an will- kommen und auf diesen Gebieten schulte er seine Jugend. Sein Körperwar abgehärtet gegen Hunger, Kälte, Schlaflosigkeit mehr alsglaubwürdig ist für uns. Eine furchtloser, listiger, cleverer Geistund ein Heuchler, begierig nach fremden Besitz, seinen Besitz verschwendent,brennend in seiner Begierde; er war sehr redegewandt, zuwenig von Vernunft. Seingrenzenlo- ser Verstandt begehrte Maßlosigkeit, Erstaunlichkeit, nachHöherem. Diesen ergriff nach der Gewaltherrschaft von L. Sulla dergrößte Wunsch die Macht im Staat an sich zu reisen, und er legtekeinen Wert darauf mit welchen Mitteln erreicht worden wäre, denn erfühlte sich als Kö- nig. Er wurde von Tag zu Tag mehr und mehr in seinem übermütigenGeist gesteigert, wie auch der Mangel an Vermögen und sein schlechtesGewissen, was beides seinem Geschick half, wie ich bereits oben gesagt habe.Ferner begünstigte sie die Verdorbenheit der Sitten des Vol- kes, denn es wurde von diverse Schlechtigkeiten, wie Luxus und Habgieruntereinander heim- gesucht. Catilinas Gefolge In dieser so großen korrupten Bürgerschaft, war es ein leichtesSpiel für Catilina, aller Art ver- tretenere Existenzen und Kriminelle als Anhang um sich zu scharen. Dennjeder sittlich Ver- dorbene, Ehebrecher,, Schlemmer und Glücksspieler hat dasVermögen seines Vaterei durch Völlerei und Hurerei durchgebracht,jeglich der große Schulden machte um Schandtaten zu- rückzukaufen; außerdem alle möglichen M&oum
Catilina
Also über die Verschwörung Catilinas möchte ichmöglichst objektiv und mit wenigenWorten berichten. Denn diese schlecht Tat ruft mir böse Erinnerungenwach und ist eineneue Gefahr. Über die Sitten dieses Menschen müssenvorher einige Worte dargelegt werden, bevor ich beginne zu berichten. Catilina entstand dem adligen Geschlecht der Sergier, er besaßKörperkraft, aber einen schlech- ten Geist. Krieg, Morde, Raube, Zwietracht unter den Bürgern waren ihmvon Jugend an will- kommen und auf diesen Gebieten schulte er seine Jugend. Sein Körperwar abgehärtet gegen Hunger, Kälte, Schlaflosigkeit mehr alsglaubwürdig ist für uns. Eine furchtloser, listiger, cleverer Geistund ein Heuchler, begierig nach fremden Besitz, seinen Besitz verschwendent,brennend in seiner Begierde; er war sehr redegewandt, zuwenig von Vernunft. Seingrenzenlo- ser Verstandt begehrte Maßlosigkeit, Erstaunlichkeit, nachHöherem. Diesen ergriff nach der Gewaltherrschaft von L. Sulla dergrößte Wunsch die Macht im Staat an sich zu reisen, und er legtekeinen Wert darauf mit welchen Mitteln erreicht worden wäre, denn erfühlte sich als Kö- nig. Er wurde von Tag zu Tag mehr und mehr in seinem übermütigenGeist gesteigert, wie auch der Mangel an Vermögen und sein schlechtesGewissen, was beides seinem Geschick half, wie ich bereits oben gesagt habe.Ferner begünstigte sie die Verdorbenheit der Sitten des Vol- kes, denn es wurde von diverse Schlechtigkeiten, wie Luxus und Habgieruntereinander heim- gesucht. Catilinas Gefolge In dieser so großen korrupten Bürgerschaft, war es ein leichtesSpiel für Catilina, aller Art ver- tretenere Existenzen und Kriminelle als Anhang um sich zu scharen. Dennjeder sittlich Ver- dorbene, Ehebrecher,, Schlemmer und Glücksspieler hat dasVermögen seines Vaterei durch Völlerei und Hurerei durchgebracht,jeglich der große Schulden machte um Schandtaten zu- rückzukaufen; außerdem alle möglichen Mörder,Tempelschänder, überführter Verbrecher oder die, die eineVerurteilung für ihre Taten befürchteten, zu dem die jeglichen, welchedie Hand durch Bürgerblut und die Sprache durch Meineid ernährten,kurz gesagt, alle die Schand- taten, Verarmung und schlechtesGewissen plagten, waren Catilina amnächsten. Wenn nun je- mand schuldlos sich mit ihm anfreundete, durch täglichen Umgang undVerlockung wurde er den übrigen gleich. Aber am meisten erstrebte er denKontakt mit den Jugendlichen, deren naive Charakter noch nicht gefestigt, weilsie noch nicht alt waren und die er versuchte durch Listen einzunehmen, was sehrleicht war.
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